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Die Kelsterbacherinnen und Kelsterbacher kennen den Ort auch als
Pflanzgarten und wissen, dass die Feuerwehr dort an Christi Himmelfahrt
immer ein Fest feiert.
IGEL möchte mit dem WIDER-STAND eine
Tradition fortsetzen, die bis zur Rodung für die A380-Halle
von der Bürgerinitiative in Mörfelden-Walldorf mit dem
„Kuchenstand“ gepflegt worden war und die eine wichtige
Möglichkeit für die Identifikation mit unserem Anliegen
und dem Austausch von Gedanken darstellte. Der Kuchenstand war
ebenfalls wichtig, weil man sich vor Ort ein Bild von der Bedrohung
durch den wachsenden Flughafen machen konnte. Auch der Bannwald
am WIDER-STAND wird dem Ausbau zum Opfer fallen, wenn der genehmigt
wird.
Da aktuell das Anhörungsverfahren in
der Stadthalle von Offenbach stattfindet und alle Argumente, die
für oder gegen den Ausbau sprechen, dort von der Genehmigungsbehörde
gewichtet werden, besteht nach Ansicht von IGEL zurzeit ein besonders
großer Bedarf nach einer Gelegenheit für Ge-dankenaustausch.
Auch deshalb, weil alle Berufstätigen von der Anhörung
praktisch ausgeschlossen sind und für die meisten anderen
rund um den Flughafen die Anreise nach Offenbach lang und be-schwerlich
ist. Viele Ausbaugegner konnten so nicht selbst miterleben, wie
in der vergangenen Wo-che die Befragung von zwei Professoren zum
Thema „Lärm“ Fraport in größte Bedrängnis
brachte. Am WIDER-STAND wird man dazu mehr erfahren können.
Zumindest am 4. Dezember werden voraussichtlich
der Kelsterbacher Bürgermeister oder sein Stell-vertreter
vor Ort sein und als Gesprächspartner zur Verfügung
stehen. Um die entspannte Atmosphä-re am WIDER-STAND zu unterstreichen
und um auch Spaziergänger für die Ausbauproblematik
zu interessieren, werden Mitglieder der BI IGEL Kaffee, Kuchen
und auch ein wärmendes und anregen-des Getränk anbieten.
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